Die KommissionBetaKI-Prüfungsausschuss der mündlichen SteuerberaterprüfungVortrag üben

Mündliche Steuerberaterprüfung

Kurzvortrag: Themen aus der mündlichen Steuerberaterprüfung

Die mündliche Prüfung beginnt mit dem Kurzvortrag. Du bekommst drei Themen zur Wahl, hast eine halbe Stunde Vorbereitung und trägst dann frei vor der Kommission vor. Wie lange du sprechen sollst, legt deine Kammer fest; meist sind es fünf bis zehn Minuten. Der Vortrag bekommt eine eigene Note und zählt wie jede der sechs Prüfungsrunden. Hier findest du 260 Themen, die in Gedächtnisprotokollen vorkamen, sortiert nach Fach und Häufigkeit.

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Häufige Themen mit Beispielgliederung

Haftung im Steuerrecht: Haftungstatbestände und Haftungsverfahren · 7 Protokolle

  1. Einleitung: Haftung als Einstehen für fremde Steuerschuld; Abgrenzung zur Steuerschuld und Gesamtschuld (§ 44 AO)
  2. Hauptteil 1: Haftungstatbestände der AO (§§ 69 bis 76 AO) und der Einzelsteuergesetze (zum Beispiel § 42d EStG, § 13c, § 25e UStG) sowie zivilrechtliche Haftung
  3. Hauptteil 2: Haftungsverfahren: Haftungsbescheid nach § 191 AO, Ermessen, Akzessorietät, Festsetzungsfrist
  4. Hauptteil 3: Inanspruchnahme: Zahlungsaufforderung und Subsidiarität (§ 219 AO), Rechtsschutz
  5. Fazit/Ausblick: Haftungsrisiken der Organe und Berater sowie Bedeutung der Dokumentation

Verbindliche Auskunft und verbindliche Zusage: Rechtssicherheit durch das Finanzamt · 7 Protokolle

  1. Einleitung: Bedürfnis nach Planungssicherheit bei Gestaltungen; Überblick über die Instrumente
  2. Hauptteil 1: Verbindliche Auskunft nach § 89 Abs. 2 bis 7 AO und StAuskV: Voraussetzungen, Antrag, Gebühr, Bindungswirkung
  3. Hauptteil 2: Verbindliche Zusage nach einer Außenprüfung (§§ 204 bis 207 AO), Lohnsteueranrufungsauskunft (§ 42e EStG), tatsächliche Verständigung
  4. Hauptteil 3: Rechtsschutz gegen abgelehnte oder abweichende Auskünfte und Zusagen
  5. Fazit/Ausblick: Wichtiges Beratungsinstrument trotz Gebühr und begrenzter gerichtlicher Kontrolle

Option zur Körperschaftsbesteuerung nach § 1a KStG: Voraussetzungen, Wirkung, Folgen für den Gesellschafter und Würdigung · 6 Protokolle

  1. Einleitung: Ziel des KöMoG: Annäherung der Besteuerung von Personengesellschaften an Kapitalgesellschaften; Erweiterung auf GbR seit 2024
  2. Hauptteil 1: Voraussetzungen: optionsberechtigte Gesellschaften, unwiderruflicher Antrag bis einen Monat vor Beginn des Wirtschaftsjahres, Zustimmung der Gesellschafter
  3. Hauptteil 2: Wirkung: fiktiver Formwechsel nach §§ 1 und 25 UmwStG, Behandlung wie Kapitalgesellschaft, Gesellschafter als nicht persönlich haftende Gesellschafter
  4. Hauptteil 3: Folgen für Gesellschafter: Tätigkeitsvergütungen als Arbeitslohn, Entnahmen als Gewinnausschüttungen, Sonderbetriebsvermögen, Sperrfristen (§ 22 UmwStG), Rückoption
  5. Fazit/Ausblick: Würdigung: geringe Akzeptanz wegen Komplexität, Bedeutung bei hohen Thesaurierungsquoten und Senkung des KSt-Satzes ab 2028

Rückstellungen in Handels- und Steuerbilanz · 6 Protokolle

  1. Einleitung: Rückstellungen als Passivposten für ungewisse Verpflichtungen; Grundsatz der Maßgeblichkeit und steuerliche Durchbrechungen
  2. Hauptteil 1: Ansatz in der Handelsbilanz (§ 249 HGB): ungewisse Verbindlichkeiten, drohende Verluste, unterlassene Instandhaltung, Abraumbeseitigung, Kulanz
  3. Hauptteil 2: Steuerliche Ansatzverbote und Einschränkungen (§ 5 Abs. 2a bis 4b EStG): Drohverlustrückstellungen, Jubiläumszuwendungen, Anschaffungs- und Herstellungskosten
  4. Hauptteil 3: Bewertung: Erfüllungsbetrag, Preis- und Kostensteigerungen, Abzinsung nach HGB (§ 253 Abs. 1 und 2 HGB) und Steuerrecht (§ 6 Abs. 1 Nr. 3a EStG); Pensionsrückstellungen (§ 6a EStG)
  5. Fazit/Ausblick: Wachsende Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz; latente Steuern als Folge

Vorläufiger Rechtsschutz: Aussetzung der Vollziehung nach AO und FGO und einstweilige Anordnung · 6 Protokolle

  1. Einleitung: Einspruch und Klage hemmen die Vollziehung nicht (§ 361 Abs. 1 AO, § 69 Abs. 1 FGO); Bedarf an vorläufigem Rechtsschutz
  2. Hauptteil 1: Aussetzung der Vollziehung durch das Finanzamt (§ 361 AO): Voraussetzungen, Umfang, Sicherheitsleistung
  3. Hauptteil 2: Gerichtliche AdV nach § 69 Abs. 3 FGO einschließlich Zugangsvoraussetzung nach § 69 Abs. 4 FGO; Aufhebung der Vollziehung
  4. Hauptteil 3: Einstweilige Anordnung nach § 114 FGO bei nicht vollziehbaren Verwaltungsakten; AdV-Zinsen nach § 237 AO
  5. Fazit/Ausblick: Wichtiges Liquiditätsinstrument, aber Zinsrisiko beachten

Die Gliederungen sind Vorschläge. In der Kommission hältst du den Vortrag laut, bekommst eine Bewertung und Nachfragen zum Thema.

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Abgabenordnung

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Einkommensteuer

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Erbschaftsteuer und Bewertung

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Arbeits- und Sozialrecht

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Die Kommission simuliert den Prüfungsausschuss der mündlichen Steuerberaterprüfung: Sechs Prüfer stellen nacheinander Fragen, fragen nach und geben am Ende eine Note. Die Prüfer sind eine KI, ihre Stimmen sind künstlich erzeugt.

Lösungsskizzen und Hinweise sind Lernhilfen nach Rechtsstand November 2026 und ersetzen nicht den Blick ins Gesetz. Verbindlich sind die Ladung und die Vorgaben deiner Kammer. Ein kostenloses Projekt von examio.